Sorben und Wenden bewohnen das Gebiet um Kösen Die Burg Saaleck wird erbaut Bischof Udo I. von Naumburg verlegt das Zisterzienserkloster Schmölln an die Saale und gibt ihm den Namen Sanctae Mariae ad Portam. Das Vorwerk Kusane (ein Teil des heutigen Bad Kösen) erhalten die »grauen Brüder« als Entschädigung dazu. Burg Saaleck wird erstmals urkundlich erwähnt Erste urkundliche Erwähnung des klösterlichen Weinbaues auf dem Köppelberg Die Rudelsburg wird erstmalig erwähnt Durch die Entwicklung der Flößerei auf der Saale steigt auch die Bedeutung von Kösen. Es erhält den Rang einer Hauptfloßstation. Kaiser Rudolf I. lässt in den Jahren 1289/1290 in Thüringen ca. 80 Raubritterburgen zerstören, darunter auch die Rudelsburg. Das Kloster Pforta wird in Folge der Reformation geschlossen Herzog Moritz von Sachsen errichtet an Stelle des aufgehobenen Klosters Pforta eine der drei Füstenschulen Unter Leitung von Bergrat Borlach wird in der Tiefe von 147m die vermutete Solequelle erschlossen Die Saline Kösen nimmt den Betrieb auf Das Gradierwerk auf den Rechenberg wird gebaut Als Folge der Wiener Konferenz wird Kösen preussisch Nutzung der Sole zu Badezwecke Der erste Eisenbahnzug passiert Kösen Der Arzt und Psychoanalytiker Georg Groddeck wird in Kösen geboren Kösen erhält das Stadtrecht. Die Volksheldin Ferdinande von Schmettau stirbt in Kösen 25. November: 30. September: Der regelmässige Pendelverkehr eines Motorbootes zwischen Kösen und der Rudelsburg beginnt. Das letzte Holz wird in Kösen angelandet. Die Saaleflößerei wird eingestellt. Die Künstlerin Käthe Kruse beginnt mit der Puppenproduktion in Kösen Auf Burg Saaleck wurden die Attentäter Walter Rathenaus entdeckt. Bei der Verhaftung wurde einer der Attentäter erschossen, der andere beging Suizid. Kösen wird an das Gasnetz angeschlossen Kösen darf offiziell den Zusatz „Bad“ dauerhaft tragen. 11. April: Der Tierpark wird angelegt Bad Kösen erhält das „Schwimmbad der Jugend“. 17. Juli: Bad Kösen wird „Modellstadt Tourismus“ in Sachsen-Anhalt 18. Juni: 1. Januar: 1.April: 6.März: 21. Juli: Mai/Juni: 27. August: 10. Dezember: 25.Oktober:
um 1000
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1846
1866
1868
1875
1890
Die alte Steinbrücke (Bild) fällt den grossen Saalehochwasser zum Opfer.
Die danebenliegende Eisenbahnbrücke kann gerettet werden.
1894
Nach zweijähriger Bauzeit wird die dreischiffige im neugotischen Stil errichtete Lutherkirche geweiht.
1899
1910
1912
1922
1925
1935
1945
Kampfhandlungen zwischen NAPOLA-Schüern und Volkssturmabteilungen an der Haarnadelkurve westlich von Bad Kösen
Einnahme Bad Kösens durch das V. Armeekorps der 1. US-Armee
Der Schmiedemeister Karl Kathe rettet die Saalebrücke vor der Zerstörung
12. April:
Einige Panzersalven der Amerikaner auf Schulpforta klären am Morgen die Lage. Es gibt noch ein kurzes militärisches Geplänkel mit den Schülern der NAPOLA Schulpforta an der Windlücke, welches den Vormarsch auf Naumburg aber nur kurz verzögert.
30. Juni:
Die amerikanischen Truppen werden von der Rote Armee abgelöst.
1957
1962
Mit über 12.000 Stunden im nationalen Aufbauwerk schaffen sich die Bürger der Stadt ein 50-Meter-Wettkampfbecken, ein Nichtschwimmerbecken sowie ein Kinderplanschbecken.
1965
Die Stadt wird einen Abend zum Mittelpunkt der DDR. Es flackern die Bilder der SCHLAGER EINER KLEINEN STADT – Schlager aus Bad Kösen über die Bildschirme des DFF.
1991
2009
Die Stadträte von Bad Kösen stimmen dem Gebietsänderungsvertrag zur Eingemeindung der Stadt zum zweiten Male zu.
22. Juni:
Der Oberbürgermeister von Naumburg und der Bürgermeister von Bad Kösen treffen sich auf „halber“ Strecke und unterzeichnen in Schulpforte den Vertrag.
2010
Seit 00:00 Uhr gibt es keine Stadt Bad Kösen mehr. Bad Kösen ist nur noch ein Ortsteil der Stadt Naumburg.
2011
Es ist kein Aprilscherz. Die Post macht jetzt ernst. Hinter 06628 Naumburg versteckt sich jetzt Bad Kösen
2012
Gerüchte bestätigen sich – Die Landesgartenschau 2018 findet nicht in Bad Kösen statt
im Rahmen der Sendung „Unterwegs in Sachsen-Anhalt“ wird über die Kösener Corpsstudenten, die Burgen Saaleck und Rudelsburg und die Orte Himmelreich sowie Bad Kösen berichtet.
2013
Wieder gibt es ein großes Saalehochwasser. Ein kleiner Bericht dazu hier.
August:
Beginn der Abrissarbeiten am Bahnhofsgebäude
Dezember:
Schmettau-Gedenktafel kehrt an ihren alten Platz zurück.
2014
Der Gemeinderat beschliesst, Bad Kösen soll den Namen „Stadt“ wieder tragen.
12. September:
Grünes Licht aus Magdeburg zur Umgestaltung des Bahnhofsgeländes
24. September:
Die Gemeindevertreter in Naumburg stimmen mehrheitlich für den Zusatz „Stadt“ Bad Kösen.
2018
Nach zweijähriger Bauzeit erstrahlt der Bahnhof im neuen Gewand. Ein jahrelanger Schandfleck in der Stadt ist verschwunden.
2019
Jetzt erstrahlt der Bahnhof in seiner alten Schönheit. Dem Spendenaufruf des Heimatvereines folgten 98 Personen und Unternehmen zur Finanzierung der neuer Bahnhofsuhr.